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01.06.2013
Die Schwimmende Arktis-Universität

Am ersten Kalendertag des Sommers ist von Archangelsk aus die „Schwimmende Arktis-Universität“ auf Reisen gegangen. An dieser internationalen Expedition nehmen Wissenschaftler und Studenten teil. Sie werden hydrologische und andere Forschungen im Weißen Meer und in der Barentssee sowie in den Forschungsstationen des Archipels Spitzbergen vornehmen. Über dem Expeditionsschiff „Professor Moltschanow“ weht die Flagge der Russischen Geographischen Gesellschaft.

Es handelt sich um die erste der in diesem Jahr geplanten drei Expeditionen im Rahmen des einmaligen Projekts „Schwimmende Arktis-Universität“. In der Welt hat dieses wissenschaftliche Laboratorium auf hoher See für Ausbildungszwecke, wie es das Schiff „Professor Moltschanow“ ist, nicht seinesgleichen. Für die jungen Polarforscher verspricht diese Reise neues Wissen und vielleicht auch Entdeckungen. Das wissenschaftliche Programm dieser Expedition umfasst mehrere Richtungen, darunter Forschungen auf dem Gebiet der Ozeanologie, der Meteorologie, der Hydrochemie und Biologie. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Glaziologie. In der Arktis, die auch „Wetterküche“ genannt wird, helfe sie, den Klimawandel auf dem Planeten zu verstehen, bemerkte der wissenschaftliche Leiter der Expedition und Prorektor der Arktischen Universität Archangelsk, Konstantin Bogolizyn, und fährt fort:

„Die Anwendung glaziologischer Herangehensweisen bei der Erforschung der Prozesse der sich ändernden Situation in den Polarregionen und auf den Inselterritorien ist sehr wichtig. Ein konkretes Beispiel ist Grönland, wo die wissenschaftliche Weltgemeinschaft eine Veränderung des Eispanzers feststellt, die mit dem globalen Klimawandel verbunden ist. In unserer Jurisdiktion befindet sich ein Teil von Spitzbergen. Für uns ist sehr wichtig, welche Prozesse in dieser Region ablaufen.“

Außer den Forschungs- und Bildungsaufgaben wurde der Expedition auch eine diplomatische Mission übertragen. Spitzbergen sei ein Teil der Zusammenarbeit zwischen Russland und Norwegen, betont die Rektorin der Arktischen Universität Archangelsk, Jelena Kudrjaschowa:

„Es wird ein spezielles halbtägiges Programm mit unseren norwegischen Partnern geben, das die Hauptrichtungen der Arbeit auf dem Archipel Spitzbergen festlegen soll. Es wird mehrere Treffen und Verhandlungen über gemeinsame Bildungs- sowie wissenschaftliche Forschungsprogramme geben. Und gerade unserer Universität wird hier die Hauptrolle zugemessen, denn das Ministerium für Bildungswesen und Wissenschaft der Russischen Föderation hat die Nördliche (Arktische) föderale Universität zur Basis bei der Entwicklung wissenschaftlicher Projekte auf Spitzbergen bestimmt.“

Die erste Fahrt der „Schwimmenden Arktis-Universität“ hatte im vergangenen Sommer stattgefunden. Organisatoren des Projekts sind der Russische Hydrometeorologische Dienst, die Nördliche (Arktische) föderale Universität und die Russische Geographische Gesellschaft. Die Juni-Expedition 2013 soll 25 Tage dauern.

Источник: Radio STIMME RUSSLANDS

Источник:

german.ruvr.ru

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