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03.04.2014
Deutsch-Russisches Wissenschaftsgespräch "Energie und Umwelt: neue Herausforderungen für Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft" in Potsdam

Matthias Platzeck: „Annäherung durch Kooperation in Bildung und Wissenschaft - bewährte Brücken in die Zukunft“

Am 3. April 2014 fand in der Brandenburgischen Staatskanzlei in Potsdam das Deutsch-Russische Wissenschaftsgespräch »Energie und Umwelt: neue Herausforderungen für Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft« statt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Herrn Matthias Platzeck, für den dies seine Premiere in Potsdam als neuer Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Russischen Forums war. In seinem Grußwort würdigte er die Rolle der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen für Europa: „Die Bildungs- und Forschungsarbeit bildet traditionell einen wichtigen Pfeiler für ein angestrebtes stabiles europäisches Haus. Daran sollten wir auch in schwierigen Zeiten anknüpfen und möchten Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu ermuntern, das konstruktive Gesprächsklima in ihren Einrichtungen zu erhalten.“

Das Deutsch-Russische Wissenschaftsgespräch ist ein neues Format im Portfolio des Deutsch-Russischen Forums. Vertreter aus Forschung, Bildung und Wissenschaftspolitik aus Deutschland und Russland sollen dabei zusammengebracht und Perspektiven der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen sowie Forschung und Bildung als gesellschaftliche und wirtschaftliche Katalysatoren diskutiert werden.

Das Deutsch-Russische Forum organisiert zivilgesellschaftliche Dialoge zwischen Deutschen und Russen nun schon seit mehr als 20 Jahren. Matthias Platzeck unterstrich, dass das Deutsch-Russische Forum es begrüßen würde, wenn dies auch auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung - zum Beispiel durch Wissenschaftsgespräche – geschehen könnte. „Wir werden sehen, ob dieses Format auf Interesse stößt und produktiv fortgesetzt werden soll. Das Ganze könnte geschehen unter der großen Überschrift „Annäherung durch Kooperation in Bildung und Wissenschaft - bewährte Brücken in die Zukunft“.

Die Teilnehmer des Deutsch-Russischen Wissenschaftsgesprächs wurden auch von Frau Prof. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Land Brandenburg, sowie Herrn Oleg Ksenofontow, Direktor des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur Berlin, begrüßt. Frau Olga Pljamina, Geschäftsführerin der Russischen nichtstaatlichen Wernadskij-Stiftung für Ökologie, überreichte dem Deutsch-Russischen Forum die von Ihrer Stiftung vorbereitete Ausstellung über den russischen Universalgelehrten Wladimir Wernadskij.

Frau Prof. Elena Kudryashova, Rektorin der Nördlichen (Arktischen) Föderalen Lomonossow-Universität, führte mit einem Impulsvortrag in das Thema des Wissenschaftsgesprächs ein. Magnifizenz unterstrich eine Schlüsselrolle der Arktischen Region für eine nachhaltige Entwicklung und Energiesicherung für die Wirtschaft und Gesellschaft. Frau Kudryashova berichtete über die Aktivitäten Ihrer Universität im Bildungs- und Forschungsbereich. „Die Arktis ist das Territorium des Dialogs. Arktis ist kalt und dies könnte einige heiße Diskussionen kühlen“ – so Frau Prof. Elena Kudryashova.

Zu den Referenten der Diskussionsrunde zählten Olga Pljamina, Geschäftsführerin der Russischen nichtstaatlichen Wernadskij-Stiftung für Ökologie, Prof. Dr. Boris Sharkow, wissenschaftlicher geschäftsführender Direktor der Facility for Antiproton and Ion Research in Europe (FAIR) und Prof. Dr. Wilfried Bergmann, Stv. Vorstandsvorsitzender, Deutsch-Russisches Forum; Mitglied des Vorstandes Petersburger Dialog, Prof. Dr. Reinhard F. J. Hüttl, Wissenschaftlicher Vorstand, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, Dr. Lars Röntzsch, Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung.

Moderieret wurde das Deutsch-Russische Wissenschaftsgespräch von Herrn Karsten Heinz, Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der russischen Wernadsky-Stiftung für Ökologie statt.

Источник:

deutsch-russisches-forum.de

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